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​Wieviel Geld sollte man für Webinar-Traffic investieren?

Wieviel Geld sollte man für Webinar-Traffic investieren?

​Kostenpflichtiger vs. kostenloser Traffic. Wieviel Geld darf bzw. sollte man für Webinar-Traffic investieren?

“Wie viel Geld sollte man für Webinar-Traffic investieren?”

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Dabei handelt es sich keineswegs nur um eine "Anfänger-Frage". Vielmehr muss sie sich jeder Unternehmer stellen, will er nicht Gefahr laufen, für die Gewinnung seiner Webinarteilnehmer mehr auszugeben, als er an diesen dann einnimmt. Die Frage ist also von grundlegender Bedeutung. Nicht nur für den Traffic, sondern insgesamt für den auch finanziellen Erfolg eines Webinars und damit eines Business´.

Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang an eine der ältesten Kaufmannsregeln: ‘Der Gewinn liegt im Einkauf’. Auf den Traffic für Webinarteilnehmer übertragen bedeutet dies: Dass man für diesen im “Einkauf” weniger ausgeben sollte als man an diesem verdient. Dies leitet über zur zweiten Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Wie es nämlich mit der Option von kostenlosem zu kostenpflichtigem Traffic aussieht? Welche Möglichkeiten bestehen hier?

Beginnen wir mit der Darstellung der Option und der unterschiedlichen Möglichkeiten von kostenlosem vs. kostenpflichtigem Traffic. Anschließend gehen wir näher auf die Frage ein, wie viel Geld man als Unternehmer für den Traffic ausgeben darf. Wir erklären dies anhand eines konkreten Rechenbeispiels, welches Sie für sich als Modellrechnung übernehmen können (und sollten). Und schließlich zeigen wir Ihnen eine Möglichkeit, wie Sie die Kosten für einen Webinarteilnehmer noch VOR dem Webinar refinanzieren können. 

Wir sprechen im Folgenden also über die Punkte:

  • Kostenloser versus kostenpflichtiger Webinar-Traffic
    (Eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten und die 6 Traffic-Grundregel)
  • Wie viel Geld kann/ darf man für Webinar-Traffic investieren?
    (Ein konkretes Rechenbeispiel als Modell)
  • Refinanzierung der Traffic-Kosten noch VOR dem Webinar


I. Kostenloser versus kostenpflichtiger Webinar Traffic

Für das Bewerben einer Webinar-Landingpage und die Gewinnung von Traffic (also von Besuchern und Teilnehmern für Ihr Webinar) gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Generell hat man zwei Optionen.

a) Tausche Geld gegen Traffic. Man kauft beispielsweise Leads oder schaltet Anzeigen z.B. bei Facebook oder Google und schickt hierüber die Leute auf sein Webinar (= kostenpflichtiger Traffic).

b) Tausche Zeit gegen Traffic. Man schreibt die Leute beispielsweise in seinem Verteiler auf XING oder LinkedIn an; man schreibt Beiträge auf dem eigenen oder fremden Blog. Oder man schreibt Beiträge für zielgruppenspezifische Internet-Communities und macht so auf sich und sein Webinar aufmerksam (= kostenloser Traffic).


Grundsatz-Regel Nr. 1

Einen “Traffic umsonst” gibt es also nicht! Man “bezahlt” diesen Traffic immer – entweder mit seinem Geld oder seiner (Arbeits)Zeit. Dies gilt es sich vor Augen zu halten! Auch und insbesondere bei der Frage, für welche Traffic-Möglichkeit man sich entscheidet. Das bedeutet aber auch:

Grundsatz-Regel Nr. 2

Egal für welche der beiden Optionen Sie sich entscheiden, Sie müssen sich immer die eine Frage stellen (und beantworten können):

“Was ‘bringt’ mir ein Webinarteilnehmer?” “Wieviel Euro ist ein gewonnener Teilnehmer im Webinar für mich wert? Sowohl kurz- wie auch langfristig?”

Nur wenn man diese Frage beantworten kann – auch vor dem Wert der eigenen Arbeitszeit – kann man bei der Traffic-Generierung unternehmerisch sinnvoll agieren.

Ein Beispiel:

Wenn der Wert Ihrer Arbeitszeit (Ihr eigener “Stundenlohn” als Unternehmer) 100 Euro beträgt, und Sie mit einer Stunde Arbeitsaufwand Webinarteilnehmer im Wert von beispielsweise 150 Euro generieren, dann lohnt sich dieser Arbeitsaufwand/ diese eine Stunde Zeit … und damit die gewählte kostenlose Traffic-Strategie. Wenn Sie als zweite Option mit kostenpflichtigem Traffic für “nur” 90 Euro ebenfalls Teilnehmer im Wert von 150 Euro generieren, dann lohnt sich auch die Ausgabe dieser 90 Euro. Ja, die kostenpflichtige Strategie lohnt sich hier sogar mehr als die kostenlose. Denn im einen Fall investieren Sie 90 Euro, im anderen (wenn auch nicht direkt greifbar) 100 Euro.

Grundsatz-Regel Nr. 3

Kostenpflichtige wie kostenlose Trafficquellen sind gleichermaßen (!) geeignet. Nur weil Sie für etwas Geld ausgeben bedeutet dies nicht, dass Sie damit erfolgreicher sind.

Der Unterschied besteht einzig darin, dass Sie bei den einen Trafficquellen Geld investieren. Bei den anderen hingegen vor allem Zeit (und Kreativität). Beispielsweise für das Erstellen von kleinen Trigger-Videos, Blogbeiträgen oder das Finden und Kontakten potentieller Interessenten, um möglichst viele Teilnehmer für Ihr Webinar zu gewinnen. Die Traffic-Optionen selbst unterscheiden sich dabei nicht in ihrer Qualität, so dass weder die eine noch die andere Form per se zu bevorzugen ist!

Grundsatz-Regel Nr. 4

Für viele Unternehmer ist es im ersten Moment vielleicht nicht verlockender, aber realistischer, Zeit statt Geld zu investieren. Für die Anfangszeit ist dies der zumeist gegangene Weg. Denn in dieser Anfangszeit sprudeln die Umsätze und Gewinne üblicherweise noch nicht im gewünschten Umfang. Man versucht also (zu Recht), jeden zusätzlichen Kostenfaktor, jede Ausgabe so gut wie möglich zu vermeiden. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn dergestalt die Situation bei Ihnen aktuell (noch) ist. Sie müssen kein Geld ausgeben, um Traffic für Ihr Webinar zu erzeugen und damit auch finanziell erfolgreich zu werden!

Grundsatz-Regel Nr. 5

Doch auf lange Sicht sollte es so sein, dass Ihr Unternehmen für Sie arbeitet … und nicht Sie für Ihr Unternehmen. Immerhin ist der Tag an Arbeitsstunden limitiert und Ihre Lebenszeit das Wertvollste, was Sie haben. Und gerade bei den Webinaren, die Sie bei WEBINARIS in automatisierter Form anbieten können, besteht ja neben den vielen Vorteilen für die Teilnehmer der Hauptnutzen für Sie als Unternehmer darin, dass Ihnen diese Webinare nicht nur Geld und Umsätze, sondern eben auch freie Zeit verschaffen.

Auf lange Sicht also sollte es Ihnen möglich sein, nicht nur Zeit, sondern auch Geld für Ihren Traffic investieren zu können. Solange dies nicht der Fall ist, geht unsere ganz klare Empfehlung dahin, kostenpflichtige oder gar teure Trafficquellen zu meiden … zumindest für den Anfang. Dabei geht es nicht nur um das Geld.

Grundsatz-Regel Nr. 6

Sie haben mit der Vielzahl kostenfreier Trafficquellen nicht nur eine geniale Alternative zu den kostenpflichtigen. Sie haben damit auch eine geniale Alternative an Möglichkeiten, mit denen Sie sich in das Thema “Traffic” einarbeiten, damit “warm” werden und verschiedene Strategien ausprobieren können – bevor Sie hierfür Geld ausgeben.

Dies sollten auch diejenigen Unternehmer berücksichtigen, für die Geld kein Thema ist. Die also über genügend Kapital für kostenpflichtigen Traffic verfügen. Denn nochmals: Nur weil Sie Geld ausgeben, ist damit noch keine Erfolgsgarantie verbunden! Entscheidend ist vielmehr immer und ausschließlich die richtige Nutzung und optimale Strategie bei den einzelnen Trafficmöglichkeiten. Eine optimale Nutzung und Strategie, die Sie einzig durch Erfahrung gewinnen!


Eine Übersicht kostenloser Traffic-Quellen (Auswahl)

  • Social Media Plattformen wie XING, LinkedIn oder Facebook für das Finden und Kontakten interessanter Personen nutzen.
  • YouTube als Suchmaschine nutzen und kurze, interessante Videos für die Zielgruppe einstellen. Videos, die dann direkt auf Ihr Webinar oder Unternehmen verweisen.
  • Beiträge auf dem eigenen Blog oder auf interessanten Blogs von Anderen schreiben.
  • Beiträge für zielgruppenspezifische Infoportale und Internet-Communities verfassen.
  • Flyer verteilen (z.B. in speziellen Läden oder Geschäften) und/ oder andere Unternehmer als Kooperations- und Werbepartner gewinnen.
  • Onlineshops kontaktieren mit der Frage, ob Ihr Webinar mit den wertvollen Tipps auch für den Online-Shop einen Mehrwert darstellt? Und dieser den Hinweis auf Ihr Webinar z.B. nach einem Kauf automatisch einspielt.


Eine Übersicht kostenpflichtiger Traffic-Quellen (Auswahl)

  • Anzeigen schalten (z.B. Google Adwords oder Facebook Ads);
  • Leads kaufen;
  • Einen Newsletter kaufen (z.B. bei XING, der Ihr Webinar als “Event” bewirbt);
  • Affiliates (provisionsbeteiligte Werbepartner) finden bzw. aufbauen;
  • Influence (online und offline) für sich und die Webinar-Bewerbung gewinnen.


Es handelt sich hier um eine Auswahl. Auch gehen wir hier auf die einzelnen Trafficmöglichkeiten bzw. -strategien nicht näher ein. Sehr detailliert behandeln wir diese in unserem WEBINARIS Kompendium mit den wöchentlichen Tipps. (Zusammengefasst haben wir hierzu zudem unseren Videokurs “Das Traffic Kompendium” geschaffen.)

Doch für welche Strategie und Trafficquelle auch immer Sie sich entscheiden...

Sie werden eine Rechnung aufmachen können (und müssen). Diese Rechnung sieht im Großen und Ganzen so aus, dass Sie den am Ende eines Monats erzielten Gewinn (abzüglich aller zu berücksichtigenden Kosten incl. jener für Ihr eigenes Leben) durch Ihre Arbeitsstunden teilen: Gewinn durch Arbeitsstunden. Der ermittelte Eurowert ist jener, den Sie pro Stunden tatsächlich verdienen und zur freien Verfügung haben. Zur freien Verfügung entweder für das direkte Investieren in auch kostenpflichtige Trafficquellen. Oder für das Investieren in Mitarbeitern, die hier für Sie arbeiten und tätig werden.

Auch wenn wir uns wiederholen: Auf lange Sicht sollte es Ihnen möglich sein, nicht nur Zeit, sondern auch Geld für Ihren Traffic investieren zu können. Solange dies nicht der Fall ist, geht unsere klare Empfehlung dahin, kostenpflichtige und teure Trafficquellen zu meiden.

Hier zählt dann – zumindest für den Anfang – Ihr Fleiß. Auch wir bei WEBINARIS haben unsere ersten 10.000 Euro durch händische E-Mails und das händische Anschreiben und Kontakten interessanter Personen verdient. Einen Traffic umsonst gibt es wie gesagt nicht.

Es gibt einzig die unschätzbare Erfahrung, die man aus jeder Traffic-Aktion zieht … und die jede weitere Trafficgenerierung erfolgreicher und effizienter werden lässt!

Beherzigen Sie auch hier jenen Grundsatz, der für Ihr Unternehmen generell gelten sollte und auf dem Ihr Erfolg letztlich basiert: Dass Sie auch beim Traffic so breit wie möglich aufgestellt sind. Dass Sie so viele Stand- und Spielbeine wie nur möglich haben – und einsetzen können!

Halten Sie Ihr vielleicht anfängliches Bedürfnis nach Perfektion in einer bestimmten Traffic-Strategie in Grenzen! Dieses Bedürfnis nach Perfektion entsteht oftmals einzig aus einer Unsicherheit. Manchmal hilft Perfektion, diese Unsicherheit zu beseitigen – manchmal. Ganz sicher verhindert sie bis dahin jedoch das TUN. Und, noch wichtiger ist, das Ausprobieren! Und damit das Erfahrungen-Sammeln.

Doch nur über dieses eigene Gehen, das Beschreiten, Testen, Feedback bekommen und Auswerten werden Sie die für SIE optimale Nutzung und Vorgehensweise bei den unterschiedlichen Trafficmöglichkeiten herausfinden!


II. Wieviel Geld soll man für Webinar-Traffic investieren?

Lange Zeit war Marketing mehr oder weniger ein Glücksspiel. Man musste einen mehr oder weniger großen Betrag beispielsweise für den Druck einer Werbebroschüre, das Verteilen von Flyern, das Beauftragen einer Werbeagentur oder das Schalten von Anzeigen in Magazinen und Zeitschriften in die Hand nehmen. Danach konnte man nur hoffen, dass ein möglichst großer Gewinn, oder zumindest die Deckung der Ausgaben, zurückkam.

Mit dem Internet und insbesondere beim Webinar-Marketing ist dies anders! Denn Sie arbeiten hier nicht mehr mit einem einmaligen, großen Betrag, mit dem Sie Ihr komplettes Marketing-Budget auf einmal ein- und aufs Spiel setzen. Vielmehr operieren Sie mit kleinen Beträgen von ein paar Euro, die Sie erst dann erhöhen, wenn Sie feststellen, dass deren Investition sinnvoll ist und zum gewünschten Ergebnis führt.

Durch das schnelle Feedback, das man auf eine Webinar-Werbeanzeige z.B. bei Google oder Facebook erhält, kann man dieses Ergebnis sehr schnell und sehr genau einschätzen und entsprechend planen. Mit schnellem Feedback ist dabei gemeint, dass man bei einer solchen Anzeige (aber eigentlich auch bei jeder anderen Strategie wie beispielsweise dem Agieren auf XING) sehr schnell feststellen kann, ob sie funktioniert oder nicht. Ob sich also Teilnehmer im gewünschten Umfang zu dem Webinar anmelden oder nicht. Entsprechend schnell kann man den Marketing-Prozess dann optimieren. Oder einen komplett anderen Traffic-Weg wählen.

Um diese Planbarkeit beim Webinarmarketing soll es hier gehen. Hierfür müssen Sie letztlich nur wenige Zahlen kennen … und die weiteren dann einfach ermitteln. Machen wir ein konkretes Beispiel hierzu, bei dem zwar alle Zahlen frei erfunden, jedoch durchaus realistisch sind.


​Beispielrechnung für die Ermittlung der “zulässigen” Webinar-Traffic-Kosten

Sie haben ein Produkt, beispielsweise einen Videokurs, den Sie in einem Webinar für 200 Euro verkaufen möchten. Von diesen 200 Euro müssen Sie, sagen wir, rund 50 Euro abziehen, weil Sie das Produkt in der Herstellung so viel kostet. Der Reingewinn liegt in diesem Beispiel also bei 150 Euro pro verkauftem Videokurs.

Das sind die grundlegenden Zahlen, die Sie kennen müssen. Die weiteren Zahlen für Ihre bestmögliche Planbarkeit können Sie Schritt für Schritt ermitteln. Wie geschieht dies?

1) Die Ermittlung der Verkaufsquote

Nach wenigen Webinaren stellen Sie fest, dass im Schnitt jeder fünfte Webinarteilnehmer Ihren Kurs kauft. Dies bezeichnet Ihre Verkaufsquote. Das bedeutet: Jeder gewonnene Webinarteilnehmer ist in diesem Beispiel 30 Euro für Sie wert! (Denn 150 Euro Gewinn geteilt durch 5 notwendige Teilnehmer für einen Verkauf = 30.) Theoretisch könnten Sie somit bis zu 30 Euro für die Gewinnung eines Webinarteilnehmers ausgeben. Mit jedem Euro, den Sie hier weniger ausgeben, machen Sie Gewinn! Pro Teilnehmer!

Eine feine Sache bis hierher. Nur leider können Sie Ihre Webinarteilnehmer in den seltensten Fällen sack- und packfertig für 30 Euro oder weniger irgendwo einkaufen. Sie müssen in Ihrer Kalkulation also einen weiteren Faktor berücksichtigen. Dieser Faktor betrifft die Anmeldequote auf Ihrer Landingpage und dann vor allem die tatsächliche Teilnahmequote.

2) Die Ermittlung der Anmelde- und Teilnahmequote

Hierbei stellen Sie fest, dass sich von 100 Besuchern Ihrer Landingpage im Schnitt 40 zum Webinar anmelden. Am Webinar tatsächlich teilnehmen tun in unserem fiktiven Beispiel ein Drittel aller Landingpagebesucher.

Für 1 Webinarteilnehmer benötigen Sie also rund 3 Landingpagebesucher. Wenn Sie die 30 Euro, die in unserem Beispiel ein Webinarteilnehmer für Sie wert sind, durch 3 teilen, so kommen Sie auf den Betrag, den Sie für die Gewinnung eines Landingpagebesuchers maximal ausgeben dürfen/ können: nämlich 10 Euro!

Geben Sie diese 10 Euro für die Gewinnung eines Landingpagebesuchers aus, so ist Ihr Webinar ein Null-Summen-Spiel. Sie erzielen weder einen Verlust noch einen Gewinn. Denn:

10 € pro LP-Besucher x 100 LP-Besucher = 1.000 € Werbeausgabe
100 Besucher ⇒ 1/3 Webinarteilnehmer x 30 € Wert = 999 € Verkauf-Gewinn


Mit jedem Euro hingegen, den Sie hier weniger ausgeben, machen Sie Gewinn – pro gewonnenem Landingpagebesucher!

Ob Sie sich nun an den 10 Euro für die Gewinnung eines Landingpage-Besuchers oder an den 30 Euro für einen Webinarteilnehmer orientieren, ist zweitrangig. Wichtig für Sie ist an dieser Stelle einzig, dass Sie damit die Obergrenze kennen, die Sie für die Gewinnung eines Webinarteilnehmers oder Landingpagebesuchers maximal ausgeben dürfen!

Um diese Berechnungen, die ja doch etwas unsexy, wenngleich von grundlegender Bedeutung für Ihre Webinar-Marketing sind, mit etwas mehr Leben und Farbe zu füllen, lassen Sie uns dies noch ausführen:

Nehmen wir an, dass Sie feststellen, dass die durchschnittliche Investition für die Gewinnung eines Webinarteilnehmers für Sie bei rund 15.- Euro liegt. Vielleicht sagen Sie an dieser Stelle erschrocken: “Oh Mann, 15 Euro für einen einzelnen Teilnehmer sind aber ganz schön viel Geld. Immerhin will ich ja nicht nur einen Teilnehmer gewinnen, sondern mehrere hundert oder gar tausend!

Doch sobald Sie hier Ihre gesamten Zahlen kennen und in Betracht ziehen, ändert sich der Blick völlig. Denn bei unserem Beispiel machen Sie pro Webinarteilnehmer dann auch rund 15.- Euro Gewinn (30 Euro Wert minus 15 Euro Investition). Bei einem Webinar mit 100 Teilnehmern würde dies also einen Gewinn von 1.500 Euro bedeuten. Bei nur 50 Teilnehmern immer noch von 750 Euro! Wohlgemerkt: PRO einzelnem Webinartermin!

Wenn Sie sich dies verdeutlichen, wird klar, warum Sie so viele Webinartermine wie nur möglich anbieten sollten. Und warum automatisierte WEBINARIS-Webinare mit der Möglichkeit zu den unbegrenzt vielen Terminen so viel Spaß und Gewinn bringen! Sie haben im Grunde eine Gelddruckmaschine vor sich … Und je mehr bzw. öfter Sie vorne investieren, desto mehr wird hinten rauskommen!

Sie investieren 15 Euro für einen Webinarteilnehmer und holen 30 Euro aus ihm heraus! Aus jedem gewonnenen Webinarteilnehmer! Dies mag für den einen oder anderen wie ein Traum erscheinen. Doch für jeden erfolgreichen Unternehmer, der sein Marketing und Webinarmarketing richtig macht, ist dies die gelebte Realität.

Sobald Sie also feststellen, dass Ihr Webinar-Marketing funktioniert, erhöhen Sie Ihre Investition, um immer mehr Webinar-Teilnehmer zu gewinnen. Und somit immer mehr und immer öfter Umsätze und Gewinne zu erzielen.

All dies gilt natürlich auch dann, wenn Ihr Produkt nicht 200 Euro, sondern vielleicht nur 50 Euro kostet. Denn was Sie da an Reingewinn pro verkauftem Stück weniger haben, das werden Sie durch eine höhere Kaufquote wieder wett machen. So kauft dann beispielsweise nicht jeder 5. Webinarteilnehmer, sondern bereits jeder dritte oder vierte. Umgekehrt, wie Sie bei einem Produkt von 2.000 oder 3.000 Euro zwar eine geringere Kaufquote als fünf erzielen werden, dafür jedoch einen höheren Gewinn pro Verkauf ! Ein Reingewinn von mehreren hundert Euro PRO Webinartermin ist so oder so auf alle Fälle machbar und realistisch!


III. Refinanzierung der Traffic-Kosten noch VOR dem Webinarbeginn

Lassen Sie uns abschließend noch kurz über eine Möglichkeit einer Re-finanzierung der Kosten für die Teilnehmergewinnung sprechen. Und zwar einer Refinanzierung noch bevor das Webinar überhaupt gestartet hat und dort ein Verkauf erfolgt ist!

Bieten Sie hierzu einfach Jedem (!), der sich zu Ihrem Webinar anmeldet, direkt nach der Anmeldung (oder in einer der folgenden Erinnerungsmails) ein kleines Produkt zum Kauf an, das zum Thema des Webinars passt und mit dem sich der Teilnehmer schon VOR dem Webinar perfekt vorbereiten kann und erste wertvolle Informationen erhält. Diese Add-on-Produkt kann ein kleines E-Book, ein Schulungsvideo oder was auch immer sein. Die Preisspanne sollte sich zwischen 3,99 und 19,99 Euro bewegen.

Mit einem solchen Add-on-Produkt kommen für Sie mehrere Vorteile ins Spiel, die alle gleichermaßen wichtig sind.

1. Mit jedem Verkauf refinanzieren Sie einen Teil – oder vielleicht sogar mehr als 100 Prozent – Ihrer Ausgabe für die Gewinnung dieses Teilnehmers.

2. Unter dem Strich werden mehr Menschen Ihr Add-on kaufen als das eigentliche (zumeist deutlich teurere) Hauptprodukt. Sie erzielen mit dem add-on-Produkt also eine zweite, nicht zu vernachlässigende Einnahmequelle.

3. Mit jedem verkauften Add-on-Produkt brechen Sie zugleich und vor allem auf unterschwellige Weise das Eis für den Folgekauf Ihres Hauptproduktes! Psychologisch gesehen fällt die Ausgabe des ersten Euro immer am schwersten. Wenn eine Person jedoch durch ein niedrigpreisiges Produkt – eben das add-on – zu dieser Ausgabe der ersten Euro motiviert wird, dann ist das Eis gebrochen für die Ausgabe von deutlich mehr Euros für das Hauptprodukt. Das funktioniert wie in einem Laden, wo man zuerst eine Krawatte oder einen Gürtel kauft, schließlich aber mit einem ganzen Anzug rausgeht, weil man “plötzlich in Kauflaune” war.

Auf diesen Gewinn-Maximierungs-Hebel sollte Sie mit dem Anbieten eines kleinen Add-on Produktes also definitiv nicht verzichten! Gerade Webinarmarketing mit der kleinen zeitlichen Pause zwischen der Anmeldung zum Webinar und dem Beginn des Webinars bietet hierzu eine perfekte Möglichkeit. Eine Möglichkeit, wie sonst in kaum einem anderen Marketing-Prozess!


Zusammenfassung:

Webinar-Marketing ist auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten für den notwendigen Traffic wie ein Perpetuum mobile. Sie müssen für den Traffic zwar zunächst investieren (Zeit oder Geld). Ohne das geht es nicht, alles andere wäre ein haltloses Versprechen.

Doch wenn Sie Ihr Webinar-Marketing und die Traffic-Gewinnung richtig betreiben, und sich dabei immer an Ihren Zahlen orientieren und diese vor Augen haben, dann werden Ihr(e) Webinar(e) und Ihr Webinar-Marketing zu einer wahren Gelddruckmaschine. Diese müssen Sie einzig zum Laufen bringen. Ihre einzige Aufgabe nach der Erstellung Ihrer perfekten Webinarpräsentation besteht also darin, dann so viel Traffic wie möglich vorne draufzuschaufeln.

Fangen Sie dabei klein (mit kleinen Budgets) an und steigern Sie kontinuierlich Ihre Investition, sobald Sie sehen, dass Ihre Trafficstrategie funktioniert. 'Funktioniert' nicht nur in dem Sinne, dass Sie damit viele Webinarteilnehmer gewinnen. Sondern auch in der Hinsicht, dass Sie für den Traffic weniger ausgeben als Sie an diesem dann verdienen.

Dann haben Sie wie gesagt eine Gelddruckmaschine … und selbst eine Investition von mehreren zehntausend Euro pro Monat für neuen Traffic wird Sie nicht schrecken. Ganz im Gegenteil. Sie verfügen dann über dieses Geld und wissen: “Je mehr ich vorne reinstecke, desto mehr kommt hinten an Gewinn für mich raus!”

Das ist dann das, was wir eine perfekte Trafficstrategie und eine ‘Webinar-Markting-Automatisierung de Luxe’ nennen :)

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