Campus - Webinartipps


Konvertiert ein automatisiertes Webinar besser als ein Video?

Was ist eigentlich ein Webinar-iStock-822258268 (1)

Warum performt & konvertiert ein automatisiertes Webinar besser als ein Video bei der Interessenten-Information und Kundengewinnungs-Kommunikation?

Wenn Ihr professionell geführtes Vorstellungs-, Informations-, Verkaufs- oder generell Ihr Kundengewinnungs-Gespräch mehr als 5 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, verabschieden Sie sich bitte von der Vorstellung, mit diesem Gespräch in Form eines Videos irgendetwas Bedeutendes bewirken zu können.

Die vermeintlichen Vorteile von Videos im Internet sind zugleich deren eklatante Nachteile für ein gesteuertes Marketing

Zum einen ist es so: Bei einem Video (ob auf Ihrer Webseite oder aktiv beworben mittels einer Anzeige oder einem Newsletter) erfahren Sie in der Regel nicht, WER daran ggf. Interesse gezeigt oder das Video vielleicht sogar angeklickt hat. Da die Person anonym bleibt, können Sie bei dieser Person im Folgenden auch nicht nachfassen. Im Grunde ist diese Person als Interessent für Sie verloren - da nicht greifbar. Sie können nur hoffen, dass die Person von sich aus aktiv wird und auf Sie zukommt. (Sie selbst wissen jedoch, wie selten dies geschieht.)

Zum anderen und vor allem aber ist es so: Da man Videos „immer und jederzeit“ im Internet ansehen kann, besteht überhaupt keine konkrete Veranlassung, sie sofort und vor allem auch vollständig anzuschauen. Man kann ja nach Belieben das Video jederzeit wieder aufrufen und “dann später in Ruhe nochmals vollständig” anschauen.

Sie wissen aus eigener Erfahrung, über wie viele Wochen, ja Monate man oftmals gerade ein längeres, informatives Video vor sich herschiebt. Man schiebt es vor sich her, obwohl es einen eigentlich interessiert. Aber man schiebt es vor sich her im Warten und Hoffen auf jenen “ruhigen Moment”, wo man es in Ruhe und mit Aufmerksamkeit “endlich” anschauen kann. Bis dahin spult man es im besten Fall einmal im Schnelldurchlauf durch.

Aber dieses Spulen wie auch das Aufschieben bedeuten letztlich den Tod für jedes dort hinterlegte Verkaufsgespräch. Sie bedeuten zumindest den Tod für ein von Ihnen aktiv gesteuertes Marketing und die damit anvisierte Conversion, den anvisierten Verkauf!


Ein Test sagt mehr als alle Behauptungen oder Vermutungen

Aus unserer eigenen Praxis haben wir hier ein Fallbeispiel für Sie: Wir haben einen Splittest gemacht, bei dem wir an 10.000 Leute einen Newsletter geschickt haben. Diesen haben wir aufgeteilt in 2 mal 5000 E-Mails.

Die einen 5000 E-Mails haben wir mit einem Link versehen, der auf ein 50minütiges Verkaufsvideo führte. Die anderen 5000 E-Mails führten zu einem automatisierten Webinar (mit exakt dem gleichen 50minütigen Video). Verkauft wurde ein Produkt für 997 Euro am Ende des Videos wie auch des automatisierten Webinars. Die Auswertung lief über einen Zeitraum von 14 Tagen. Die versandten E-Mails waren die gleichen (abgesehen vom Link).

1. Fall: „Videomarketing“

  • 5000 gesendete E-Mails
  • 1570 Öffnungen der E-Mail
  • 801 Leute klicken auf den Link zum Video
  • 537 Leute starten das Video

Nach der Hälfte der Zeit sehen das Video noch 180 Leute. 10 Minuten vor Schluss sind es noch 79 Leute. Vollständig bis zum Schluss sehen es 41 Leute an – also weniger als 10 % derjenigen, die das Video gestartet haben!

--> Hiervon kaufen 8 Leute das Produkt zu 997 Euro
--> erzielter Umsatz: 7.976 Euro


2. Fall: „Automatisiertes Webinar“

  • 5000 gesendete E-Mails
  • 1497 Öffnungen der E-Mail
  • 835 Leute klicken auf den Link zur Webinaranmeldung
  • 462 Leute melden sich zum automatisieren Webinar an

400 Leute nehmen zum Termin tatsächlich teil. Nach der Hälfte der Zeit sind noch 398 Leute anwesend, 10 Minuten vor Schluss 396. Vollständig bis zum Schluss sehen es 391 Leute an – also rund 97 % derjenigen, die sich zum Webinar eingeloggt haben!

--> Hiervon kaufen 58 Leute das Produkt zu 997 Euro
--> erzielter Umsatz: 57.826 Euro

Es gibt mehrere Gründe für diese deutlichen Unterschiede.


Webinare – auch und vor allem automatisierte Webinar – als die besser performende und konvertierende Marketing-Alternative

  • Ein Video kommt spontan. Das bedeutet, man startet es zumeist unabhängig davon, wie viel und ob man gerade Zeit dafür hat. Die wenigsten Menschen jedoch haben „spontan mal“ 50 Minuten Zeit in ihrem Tagesablauf. Die meisten nehmen sich zwar vor, das Video noch einmal in Ruhe anzuschauen, „wenn sie Zeit haben“. Tatsächlich tun das dann aber max. 3 Prozent.

  • Bei automatisierten Webinaren melden sich die Menschen hingegen aktiv zu einem bestimmten Termin an, zu dem die Interessenten Zeit haben oder sich bewusst Zeit nehmen. Dieser Termin wird entsprechend fest im Kalender eingeplant. Die eigentliche Information kommt also nicht "zwischen Tür und Angel" und wenn die Leute gerade mit etwas Anderem beschäftigt sind.

  • Mit den festen Terminen, zu denen ein Webinar stattfindet, führt man zwei Dinge ein, die für Sie und Ihre Interessenten psychologisch gar nicht hoch genug bewertet werden können: Eine Verbindlichkeit und Exklusivität dieses Webinars, wie sie ein Video nie erreichen könnte!

  • Die Aufmerksamkeit ist bei einem Webinar deutlich höher, da ein „Spulen des Videos“ nicht möglich ist. Wenn man unaufmerksam ist oder kurz weggeht, so ist jedem klar, dass er dann Information verliert (und hier nicht zurückspulen kann). Aus diesem Grund ist die Aufmerksamkeitsbereitschaft eine andere und höhere.

  • Ferner kann ein automatisiertes Webinar nicht gestoppt werden, wenn z.B. das Telefon klingelt. Die Teilnehmer planen das Webinar deswegen nicht nur fest im Tagesablauf ein. Sie schließen dann auch alle möglichen Störquellen so weit wie möglich aus, indem sie das Telefon ausschalten, sich in einen ruhigen Raum zurückziehen etc.


  • Und da die Leute von einem live anwesende Referenten ausgehen, wird diesem und seinem Gespräch/ seinen Informationen automatisch und unbewusst mehr Wertschätzung als bei einer Videoaufzeichnung entgegengebracht. Selbst wenn man als Moderator sagt, dass dieses Webinar nicht live, sondern “nur” eine Aufzeichnung ist, ist auf Seiten der Teilnehmer das Gefühl dennoch so, als wäre es live. Einfach aus Gewohnheit (und auch aufgrund unserer wirklichkeitsnahen Technik).