Campus - E-Mailmarketing


So bauen Sie eine E-Mail-Marketing-Liste auf

So bauen Sie sich eine kostenlose E-Mail-Liste auf

E-Mail-Marketing ist eine hoch effiziente Methode, um die eigene Zielgruppe zu erreichen – und dies zudem kostenlos! 

Das Problem dabei ist:

Einen passenden Verteiler aufzubauen kann ganz schön teuer sein. Sie pumpen einen Euro nach dem anderen in Anzeigenschaltungen & Co, damit die Leute irgendwie in Ihren Verteiler kommen. Aber gekauft hat in diesem Moment noch keiner etwas. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es schaffen, eine E-Mail Marketing Liste komplett kostenlos aufzubauen!


Ein paar Grundlagen

Da das ganze Thema relativ komplex ist, macht es Sinn, zunächst die Grundlagen kurz anzureißen. Diese Grundlagen geben Aufschluss darüber, wieviel Marketing-Budget Ihnen überhaupt zum Aufbau Ihrer Liste zur Verfügung steht und welche Zahlen Sie kennen müssen, um das notwendige Marketing-Budget auf 0 zu setzen.


Marketing-Budget kalkulieren: So einfach geht’s

Viele Unternehmer tun sich schwer, zu entscheiden, wieviel Geld sie in Marketing investieren sollen. Es weiß zwar jeder, dass Marketing wichtig und notwendig ist. Aber ob jetzt 10% des Umsatzes oder 30% des Gewinns investiert werden sollen, das weiß keiner so recht. Verständlich, bedenkt man, dass es immer auf den jeweiligen Fall ankommt. Um Ihnen aus diesem Dilemma zu helfen, zeigen wir Ihnen einen super einfachen Weg, Ihr Marketing-Budget zu kalkulieren – und das ohne komplizierte Bilanzanalysen.


Eine der wichtigsten Formeln

Es ist wirklich ganz einfach: Überlegen Sie sich, wieviel Gewinn Sie mit einem einzelnen Kunden im Durchschnitt machen. Der Gewinn ist dabei das, was vom Umsatz an einem Kunden übrig bleibt, wenn Sie sämtliche Kosten (also Materialkosten, Arbeitszeit etc.) abziehen. Und das ist dann der Betrag, den Sie maximal investieren können, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Die Formel zur Berechnung lautet:

Ein Beispiel dazu: Ein Online-Shop für Computer-Hardware generiert mit einer Bestellung einen durchschnittlichen Umsatz von 300 €. Der Einkaufspreis der verkauften Teile liegt bei 220 € und alle anderen Posten (Arbeitszeit, Verwaltung, Lagerkosten, Transportkosten, Rücklagen etc.) belaufen sich zusammen auf 60 €. Oder vereinfacht dargestellt: 300 € – 220 € – 60 € = 20 € Gewinn. Der Betrag, der maximal in die Gewinnung eines Kunden investiert werden kann, liegt also bei 20 €.

Kalkulieren Sie mit diesem Wert, wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten.


​Langfristig denken zahlt sich aus

Mit der dargestellten Formel sind Sie zu 100% auf der sicheren Seite und werden garantiert Gewinne erzielen. Der Grund dafür liegt darin, dass die meisten Kunden auch in Zukunft wieder bei Ihnen einkaufen oder Sie beauftragen werden.

Wenn Sie diesen Faktor in Ihre Kalkulation mit einbeziehen, werden Sie feststellen, dass Sie eigentlich noch viel mehr in Ihr Marketing investieren können. Berücksichtigt der obige Online-Shop für Computer-Hardware, dass jeder Neukunde im Laufe der nächsten 2 Jahre im Durchschnitt 2 weitere Bestellungen in einem vergleichbaren Umfang aufgibt, bedeutet das – auf 2 Jahre gesehen – einen Gewinn von 3 x 20 € = 60 € pro Neukunde. Daraus ergibt sich, dass bis zu 60 € in die Gewinnung eines neuen Kunden investiert werden können. Die Formel, um diesen Wert zu berechnen, lautet:

Kalkulieren Sie also mit diesem Wert, wenn Sie bereits erste Erfahrungen haben und die Entwicklung Ihrer Kampagnen abschätzen können.


Zurück zur Realität

Sie wissen jetzt, wieviel Geld Sie in die Gewinnung eines neuen Kunden investieren können. Aber Vorsicht: Verwechseln Sie hier auf keinen Fall einen Kontakt auf Ihrem E-Mail-Verteiler mit einem Kunden! Fakt ist nämlich, dass nur ein gewisser prozentualer Anteil der Leute, die sich für Ihren E-Mail-Verteiler eintragen, auch tatsächlich zu Kunden werden. Für Sie gilt es nun also, diesen Anteil – die Conversion-Rate der E-Mail-Kontakte – zu kennen. Sind es 70% oder doch nur 10%? Die Formel zur Berechnung dieser Kennzahl lautet:

Wenn Sie in der Vergangenheit bereits aktiv einen E-Mail-Verteiler aufgebaut haben, können Sie Ihre vorliegenden Werte verwenden, um diese Kennzahl zu berechnen. Wenn Sie in Ihrem E-Mail-Verteiler jedoch so gut wie nur Bestandskunden haben, sollten Sie diese Zahlen nicht verwenden, da sie nicht mit denen eines aktiv aufgebauten E-Mail-Verteilers vergleichbar sind. Fahren Sie in diesem Fall am besten einen Einstiegstest. Das bedeutet: Holen Sie etwa 100 Leute aktiv auf Ihren E-Mail-Verteiler und gleichen Sie nach 2 Monaten ab, wieviele davon zu Kunden geworden sind. Dann haben Sie einen Wert, welcher der Realität sehr nahe kommen wird.


So viel ist ein E-Mail-Kontakt wert

Sie wissen jetzt, wieviel ein Kunde wert ist, bzw. wieviel Sie in die Gewinnung eines einzelnen Neukunden investieren können. Außerdem wissen Sie, wieviele Leute Sie auf Ihren E-Mail-Verteiler bekommen müssen, um einen neuen Kunden zu generieren. Dadurch können Sie nun berechnen, wieviel Geld Sie investieren können, um einen neuen Kontakt für Ihren E-Mail-Verteiler zu gewinnen. Die Formel dazu lautet:

​Tipps & Tricks

  • Setzen Sie den Preis für das Refinanzierungs-Produkt nicht zu hoch an! Hier sind es besonders die niedrigpreisigen Produkte, die gut konvertieren. Alles, was über 10 € kostet, ist in der Regel zu teuer. Das bedeutet für Sie: Verwenden Sie als Refinanzierungs-Produkt am besten etwas, bei dem Sie keine Fixkosten haben. Würden Sie beispielsweise einen personalisierten Kugelschreiber verkaufen, haben Sie automatisch immer einen Fixkostenanteil. Verkaufen Sie hingegen ein Infoprodukt wie beispielsweise einen Videokurs oder ein eBook, liegt Ihr Fixkostenanteil bei 0 € und Sie können deutlich günstigere Preise anbieten.

  • Bieten Sie beim Refinanzierungs-Produkt gute Qualität! Zum einen steigert das Ihre Chance, dass aus einem Käufer des Refinanzierungs-Produkts ein tatsächlicher Kunde wird. Zum anderen würde eine schlechte Qualität sich negativ auf Ihre zukünftige Geschäftsbeziehung auswirken.

  • Refinanzieren Sie Ihre Kampagnen nicht nur durch die neuen Kontakte auf Ihrem E-Mail-Verteiler. Sondern auch durch diejenigen, die sich nicht eintragen. Lassen Sie am besten auf der Registrierungsseite Ihres Newsletter ein Pop-Up bei allen aufgehen, die die Seite ohne Aktion wieder verlassen und bieten Sie dort das Refinanzierungs-Produkt an. Ein signifikanter Teil derer, die sich nicht in Ihren Newsletter eintragen, werden das Refinanzierungs-Produkt kaufen!

  • Berechnen Sie Ihre Kennzahlen regelmäßig neu und leiten Sie daraus Maßnahmen und Optimierungen ab. Wenn Sie beispielsweise feststellen, dass das notwendige Marketing-Budget zur Gewinnung eines neuen E-Mail-Kontakts deutlich niedriger ist als angenommen, können Sie den Preis des Refinanzierungs-Produkts senken.

  • Versuchen Sie trotz Refinanzierungs-Strategie Ihre Marketing-Kampagnen so effizient wie möglich zu gestalten. Prüfen Sie regelmäßig, welche Kanäle und welche Anzeigen am besten konvertieren. Pumpen Sie in diese mehr Geld und vernachlässigen Sie die schlechteren.

  • Zielen erleichtert das Treffen: Setzen Sie sich konkrete Ziele, die Sie durch Ihr E-Mail-Marketing erreichen möchten und gleichen Sie nach einiger Zeit ab, ob Sie diese erreichen oder nicht. Und wenn nicht – überarbeiten Sie Ihre Strategie!

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