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Die perfekte Terminstruktur für Ihr Webinar und Webinar-Marketing

Die perfekte Terminstruktur für ein Webinar

Viele Faktoren beeinflussen, wie viele Besucher Ihrer Landingpage sich für Ihr Webinar auch anmelden. Neben den angebotenen Termin-Zeiten betrifft dies auch die Struktur Ihrer Webinar Termine.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf es neben den Uhrzeiten für Ihr Webinar bei der perfekten Terminstruktur ankommt und welche Möglichkeiten Sie hier besitzen.


​Wann hat Ihre Zielgruppe Zeit für Ihr Webinar?

Die Frage, wann Ihre Zielgruppe prinzipiell und am ehesten Zeit für ein Webinar hat, stellt die Basis dar für die von Ihnen angebotenen Uhrzeiten für Ihr Webinar. Auf diesen Punkt der besten Webinar-Zeiten gehen wir speziell in unserem Artikel "Die beste Zeit für Ihr Webinar" näher ein.

Doch neben den zur Verfügung gestellten Uhrzeiten können Sie auch mit der Terminstruktur auf Ihrer Landingpage Einfluss nehmen, wie viele Menschen sich für Ihr Webinar anmelden. Die Terminstruktur meint dabei, wie viele mögliche Webinartermine Sie auf Ihrer Landingpage zur Auswahl anbieten.


Wie wichtig bzw. aktuell brisant ist das Webinar-Thema für Ihre Zielgruppe?

Haben Sie ein Thema, das für Ihre Zielgruppe momentan sehr wichtig ist, spricht nichts dagegen, nur wenige Termine für Ihr Webinar anzubieten. Das macht beispielsweise Sinn, um die Attraktivität Ihres Webinars zu erhöhen. ("Willst Du etwas gelten, mach Dich selten", heißt es hier.)

Wenn Sie jedoch ein Thema haben, für das sich Ihre Besucher eher allgemein interessieren, sollten Sie versuchen, mehr Termine anzubieten. Die Attraktivität einer Teilnahme erhöhen Sie dann nicht durch den Aspekt der Exklusivität, sondern dadurch, dass es für den Besucher der Landingpage ein Leichtes ist, sich für einen der (zeitnah) angebotenen Termine zu entscheiden.

Ein guter Ansatz, um hier eine Entscheidung zu treffen, ist die Frage nach der Quelle der Landingpage-Besucher.

Kommen diese über die organische oder bezahlte Suche bei Google, können Sie davon ausgehen, dass das Thema für die Leute aktuell wichtig ist. Denn dieser Besucher sind gezielt und aktiv auf der Suche danach. Kommen die Besucher hingegen über eine Anzeige im Google Display Netzwerk oder bei Facebook, oder über Ihren Newsletter oder Beiträge von Ihnen auf Blogs oder in Business-Netzwerken, können Sie zwar ebenfalls ein prinzipielles Interesse, jedoch nicht zwingend einen ganz aktuellen Handlungsbedarf unterstellen. Hier bieten sich für Ihr Webinar dann wieder eher viele mögliche Termine zur Auswahl an.


Testen und analysieren Sie Ihr Webinar-Marketing!

Es ist immer schwer, die Zeitkultur einer Zielgruppe auf Anhieb richtig einzuschätzen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mit verschiedenen Zeitstrukturen experimentieren und analysieren, welche am besten konvertiert. WEBINARIS bietet Ihnen hierfür die besten Voraussetzungen.

Werfen Sie immer mal wieder einen Blick auf die Landingpage-Statistik und die Teilnehmer-Statistik: Haben sich mehr oder weniger Leute angemeldet? An welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten haben sich die meisten, zu welchen die wenigsten Teilnehmer angemeldet? Passen Sie basierend darauf Ihre Terminstruktur an und optimieren Sie sie so immer mehr! Experimentieren Sie auch mit Spontanterminen, gesperrten Tagen und vor allem der Anzahl der angezeigten Termine. Jedes dieser Elemente ist eine Stellschraube, durch welche die Conversion-Rate verbessert werden kann!


Die „Mach dich rar“-Struktur

Diese Termin-Struktur eignet sich besonders für Themen, bei denen es wichtig ist, dass Ihr Webinar attraktiv und selten wirkt. Sie definieren dazu 3-4 über die Woche verteilte Termine zu jeweils unterschiedlichen Uhrzeiten.

Beispiel:

  • Montag, 14:00 Uhr
  • Donnerstag, 20:00 Uhr
  • Samstag, 10:00 Uhr
  • Sonntag, 15:00 Uhr

Zusätzlich bieten Sie noch einen Spontan-Termin zu jeder halben Stunde an. Die Anzahl der angezeigten Termine stellen Sie auf 3 oder 4 ein. Dadurch wird nur eine geringe Zahl an Terminen angezeigt, die aber jeweils zu unterschiedlichen Zeiten sind. Das bewirkt, dass für die Interessenten die Wahrscheinlichkeit für einen passenden Termin relativ hoch ist, das Webinar aber selten und begehrenswert wirkt.


Die „Ich kann immer!“-Struktur

Diese Struktur eignet sich, wenn Ihre Zielgruppe ein eher oberflächliches bzw. "nur" allgemeines Interesse an Ihrem Thema hat. Definieren Sie dazu an jedem Tag 3 Termine, die über die Woche hinweg etwa eine Stunde versetzt sind.

Beispiel:

  • Montag, 09:00 Uhr
  • Montag, 15:00 Uhr
  • Montag, 20:00 Uhr
  • Dienstag 10:00 Uhr
  • Dienstag, 14:00 Uhr
  • Dienstag, 19:00 Uhr
  • Mittwoch, 08:00 Uhr
  • Mittwoch, 16:00 Uhr
  • Mittwoch, 21:00 Uhr
  • etc.

Zusätzlich bieten Sie einen Spontan-Termin zu jeder halben Stunde an. Die Anzahl der angezeigten Termine stellen Sie auf 13 oder 15 ein. So ist dann für jeden Besucher garantiert mindestens ein Termin dabei, der wirklich passt.